Isle of Skye

Mai 2018

Zu einer Rei­se nach Schott­land gehört die Insel Skye auf jeden Fall dazu. Unbe­schreib­lich wie man durch die Ber­ge fährt und gera­de erst die Brü­cke vom Fest­land über­quert hat. Scha­fe, über­all Scha­fe und die­ses Licht nach dem Regen! Unser per­sön­li­ches High­light war der Besuch des Ortes “Stein” der direkt am Meer im Wes­ten der Insel liegt.

Der Name Skye bedeu­tet wohl “Wol­ken und Nebel” und genau so begrüß­te uns die Insel. Ein­ge­hüllt in dich­te Wol­ken.
Unser Fami­li­en­zim­mer im Tigh na Bru­ach B&B

Ein sehr beein­dru­cken­des Schloss ist das Dun­ve­gan Cast­le. Es ist das ältes­te durch­gän­gig bewohn­te Schloss in Schott­land und liegt am Loch Dun­ve­gan. Möbel, Bil­der, Tape­ten alles vom feins­ten. Uns hat es sehr gut gefal­len und es ist wirk­lich zu emp­feh­len. Der Gar­ten ist auch wun­der­schön ange­legt und läd, wenn es nicht reg­net, zum spa­zie­ren und ver­wei­len ein. Öff­nungs­zei­ten sind von Kar­frei­tag zu Ostern bis zum 15. Okto­ber von 10 bis 17:30 Uhr. Der Besuch des Cast­les und des Gar­tens (auf jeden Fall bei­des besu­chen) kos­tet für Erwach­se­ne 14 Pfund und Kin­der im Alter ab fünf bis 15 Jah­ren 9 Pfund. Ein Fami­li­en­ti­cket lohnt sich erst ab zwei Kin­dern über fünf Jah­ren für 34 Pfund.

Als ich bei der Recher­che im Vor­feld bei Goog­le Maps den Ort “Stein” auf Skye ent­deck­te, wuss­te ich, dass wir dort unbe­dingt ein­mal hin müs­sen. Es war kalt und nass drau­ßen, also wärm­ten wir uns im Stein Inn auf und aßen Sand­wi­ches und tran­ken Tee. Es gab sogar eine Spiel­ecke für Kin­der.

 

Nach­dem es auf­ge­hört hat mit reg­nen, mach­ten wir uns auf den Weg zum Neist Point Light­house am west­lichs­ten Punkt von Skye. Die Stra­ßen auf Skye sind eine Kata­stro­phe. Sehr vie­le und vor allem tie­fe Schlag­lö­cher und meist so schmal, das nur ein Auto pas­sie­ren kann und immer nach einer Aus­weich­bucht geschaut wer­den muss. Das kann manch­mal schon ein biss­chen dau­ern, bis man am Ziel ist. Den Leucht­turm sieht man nicht vom Park­platz aus. Dafür musst du erst ein­mal die vie­len Trep­pen­stu­fen her­ab­ge­hen, die du spä­ter wie­der hoch stei­gen musst. 😉 Der Leucht­turm befin­det sich genau hin­ter dem gro­ßen Hügel. Über­all auf den Wie­sen sprin­gen klei­ne flau­schi­ge Läm­mer umher und sind immer ganz dicht bei ihren Mamis. Die sind so nied­lich, der Mai ist wirk­lich eine tol­le Rei­se­zeit!

Tigh na Bru­ach B&B

 

Der Blick aus unse­rem Fens­ter im B&B

Am nächs­ten Tag mach­ten  wir uns auf den Weg nach Port­ree, der größ­ten und ein­zi­gen Stadt (ca. 2.300 Ein­woh­ner) von Skye. In der Stadt gibt es ein paar weni­ge Sou­ve­nir­lä­den, Lebens­mit­tel­shops, eine Bank, ein Out­do­or­ge­schäft und einen Hafen.

Port­ree

 

Daheim such­te ich ein paar “Sehens­wür­dig­kei­ten” von Skye raus. Dabei stand über­all “Old Man of Storr”. Das die Wan­de­rung fast unmög­lich ist, stand irgend­wie nicht dabei oder ich habe sie igno­riert. Im Nach­hin­ein kön­nen wir sagen, dass sich die Wan­de­rung 1. nur lohnt wenn man fit ist und ein gutes Durch­hal­te­ver­mö­gen hat, 2. ohne klei­ne Kin­der wan­dert und 3. gute Wan­der­schu­he an hat.

Klar der Blick von da oben ist toll, aber bis zu dem Aus­sichts­punkt von all den Fotos bei Goog­le, haben wir es nicht geschafft. Sehr scha­de, aber mit einem 8kg Baby auf dem Rücken und Lauf­schu­hen waren es ein­fach nicht die rich­ti­gen Vorraus­set­zun­gen.

Schau mal genau hin, siehst du den Weg und die Men­schen? Das ist nur ein klei­ner Teil des Weges hin­auf…

Da ist er, der Old Man of Storr. Erst dort oben so rich­tig zu erken­nen, da der Stein genau so aus­sieht wie die dahin­ter und gut getarnt ist.

Ein lan­ger Weg… Emil hat super durch­ge­hal­ten und ist uns zum Schluss davon gerannt 🙂

 

Anton in der Tra­ge auf dem Rücken

Wie­der unten am Park­platz ange­kom­men, ging die Fahrt wei­ter zum “Kilt Rock and Mealt Was­ser­fall”. Der Park­platz ist direkt am Was­ser­fall, dort also unbe­dingt ein­mal anhal­ten.

High­land Rin­der – die muss­te ich ein­fach foto­gra­fie­ren!

Dann gibt es noch den Coral Beach. Wir sind bis zum Park­platz und dann muss man ein gutes Stück noch zu Fuß wei­ter. Wir hat­ten ein Paar gefragt, die gera­de wie­der zu ihrem Auto lie­fen, ob man gut mit Bug­gy zum Beach gelangt. Sie mein­ten es wäre kein Pro­blem. Nun ja, bes­ser wäre die Tra­ge gewe­sen.

Den Strand fan­den wir jetzt nicht so beson­ders. Aber viel­leicht lag es am bewölk­ten Him­mel. Das Was­ser soll­te eigent­lich tür­kis­blau schim­mern. Das Was­ser war auf jeden Fall sehr klar und so klar, dass Emil zu weit mit sei­nem Gum­mi­stie­feln rein­lief und dann das kal­te Was­ser im Stie­fel hat­te.

Sli­ga­chan Old Bridge

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